Plötzlich Bäuerin: Kein Plan, kein Führerschein, kein Grund zum Zweifeln

Mit 25 plötzlich Chefin am eigenen Hof. Kein Plan, kein Traktorführerschein, aber Aufgeben ist keine Option. Wie Katharina Wegscheider gelernt hat, Verantwortung zu übernehmen und wie sie heuer beim Thema Pflanzenschutz mit Delaro® Forte durchstarten will.
hektar: Katharina, als du den Betrieb vor eineinhalb Jahren übernommen hast, hattest du noch nicht einmal einen Traktor-Führerschein. Willst du uns kurz erzählen, wie das gekommen ist?
Katharina: Mein Papa ist sehr plötzlich verstorben, das war im Herbst 2024. Was den Betrieb betrifft, hat sich da natürlich schon am nächsten Tag die Frage gestellt, wie es weitergehen soll – wir hatten zu dem Zeitpunkt noch nicht einmal die Ernte abgeschlossen.
Ich habe voller Überzeugung gesagt: Ja klar, ich mach das. Der erste Schritt war dann: Traktorführerschein.

Lenkt mittlerweile alle Geschicke am Hof: Katharina holte den Traktorführerschein mit 25 nach
Okay, wie ist es dann weitergegangen?
Ich bin ein Mensch, der sich nicht gerne helfen lässt und bin dementsprechend auch ein bisschen ins kalte Wasser gesprungen. Ich wollte einfach losstarten. Vor allem am Anfang hab ich aber viel Unterstützung von meinem Onkel und meinem Cousin bekommen. Man hat mir auch beigebracht, dass man Sachen einfach mal googlen kann. Ich hab mir also alles reingezogen, was ich nur finden konnte.
Also Learning by Doing?
Ja, eigentlich schon. Es gibt aber auch Dinge, bei denen du dir keine Fehler leisten kannst. So ein Punkt war zum Beispiel Pflanzenschutz. Da hat mir mein Onkel letztes Jahr sehr geholfen, aber diese Saison möchte ich das allein schaffen. Ich hab vor kurzem meinen Pflanzenschutz-Sachkundenachweis gemacht und mir den Rat von Experten geholt – jetzt geht es im Weizen gegen Pilzkrankheiten los. Ich starte jetzt mit Delaro® Forte von Bayer.

Damit alle ihre Pläne aufgehen: Im Winterweizen setzt Katharina auf Delaro® Forte von Bayer. Fürs Erste um Mehltau zu bekämpfen, aber das Mittel wirkt gegen die wichtigsten Halm-, Blatt- und Ährenkrankheiten wie bspw. Netzflecken, Gelb- und Braunrost oder Ährenfusariosen.
Und warum genau damit?
Weil Bayer sagt: Schlechte Ernten? Kannst du dir sparen! Nein, hauptsächlich, weil es sicher ist. Delaro® Forte wirkt gegen die gängigsten Halm-, Blatt- und Ährenkrankheiten, weil es drei unterschiedliche Wirkstoffe kombiniert. Und es ist dabei auch ziemlich preiswert.
Ich wende es jetzt beim Weizen zur Bekämpfung von Mehltau an, aber das Mittel ist irrsinnig flexibel – man kann es auch in Gerste, Roggen und Triticale einsetzen. Und auch vom Schossen bis in die Blüte.
Welche Kulturen hast du noch am Betrieb?
Ich habe derzeit Weizen, Mais und Soja, möchte meine Fruchtfolge aber ein bisschen bunter gestalten. Heuer möchte ich konkret Buchweizen probieren und auch das Thema Soja werde ich weiterverfolgen – dazu habe ich mich bereits in die Tofu-Produktion eingelesen.
Generell möchte ich aber mehr in Richtung Direktvermarktung gehen. Ich möchte einfach einen Bauernhof aufbauen, der die Leute in der Region gut versorgen kann.
Hast du eigentlich noch Tipps für andere Leute in deiner Situation, die dann so wie du schrittweise in einen Betrieb reinwachsen müssen?
Ich glaube, das Wichtigste ist, dass man zwar Respekt vor der Aufgabe hat, aber keine Angst. Und wenn man mal nicht weiterweiß, gibt es immer jemanden, der einem helfen kann.
Wenn du beim Thema Pflanzenschutz auch Hilfe brauchst, findest du hier die richtigen Ansprechpartner 👉 Regionale Beratung von Bayer

Hilft beim Thema Pflanzenschutz gerne weiter: Andreas Thomaso von Bayer
Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformationen lesen. Delaro Forte: Pfl.Reg.Nr.: 4332-0. e.Wz. der Bayer Gruppe.


